Es gibt unzählige Softwarelösungen, die dabei helfen sollen, ein Unternehmen zu organisieren. DUBHCORE sollte ursprünglich keine davon sein. Die Plattform entstand mitten im Alltag eines echten Tattoo-Studios – entwickelt und konzipiert von einem Tätowierer, der zunächst einfach nur Probleme lösen wollte, die er selbst nur zu gut kannte.

Termine, Nachrichten, Kundenanfragen über verschiedene Kanäle, Einverständniserklärungen und Dokumente, Anzahlungen, Kalender, Artists, Kunden: Für sich genommen wirken diese Aufgaben überschaubar. Zusammengenommen kosten sie jedoch schnell mehrere Stunden – Zeit, die sonst fürs Zeichnen, Tätowieren oder einfach für einen besser organisierten Studioalltag genutzt werden könnte.

Das Problem war nicht, dass es keine Verwaltungssoftware gab. Das Problem war, dass die meisten Lösungen nicht darauf ausgelegt waren, wie ein Tattoo-Studio tatsächlich arbeitet. Statt also das Studio an die Software anzupassen, begann er, die Software rund um den realen Studioalltag zu entwickeln.

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Nach und nach wurde aus dieser Idee DUBHCORE. Im Studio entstanden – für Studios gemacht.

Es war nie als Geschäftsidee gedacht

Hinter DUBHCORE stand kein Businessplan. Kein geplantes Start-up, kein besonderes Interesse daran, in die Softwarebranche einzusteigen – und erst recht nicht die Absicht, rund um den Entwickler der Plattform eine öffentliche Person aufzubauen.

Am Anfang sollte DUBHCORE genau dort bleiben, wo es entstanden war: im eigenen Studio. Als Werkzeug für die praktischen Anforderungen seines Entwicklers und höchstens als Lösung, die er mit einigen befreundeten Tätowierern teilen würde, die mit denselben Problemen zu kämpfen hatten.

Doch dann sahen immer mehr Artists die Software, und eine Frage kam immer wieder auf:

“Warum machst du das nicht auch für uns zugänglich?”

Was als nahezu vollständig private Lösung begonnen hatte, entwickelte sich langsam weiter. Nicht, weil der Gründer plötzlich Software verkaufen wollte, sondern weil Freunde und Kollegen ihn davon überzeugten, dass etwas, das einem Studio den Alltag erleichtert, möglicherweise auch vielen anderen helfen könnte.

Schließlich ließ er sich überzeugen. In diesem Moment hörte DUBHCORE auf, nur ein privates Tool zu sein, und begann sich zu einem Produkt zu entwickeln.

Das ursprüngliche Ziel blieb jedoch unverändert: weniger Zeit für Verwaltungschaos, mehr Zeit fürs Tätowieren.

Ein Projekt, geprägt von den Menschen, die diese Arbeit wirklich kennen

Die ursprüngliche Idee und das Konzept von DUBHCORE entstanden direkt aus der Erfahrung eines Tätowierers. Trotzdem wäre es falsch, die Geschichte der Plattform als das Werk eines Einzelnen zu erzählen, der sich irgendwo allein eingeschlossen und alles selbst entwickelt hat.

DUBHCORE ist auch durch Freunde, Kollegen und Fachleute aus der Branche gewachsen, die ihre Zeit, Erfahrung und Aufmerksamkeit in das Projekt eingebracht haben. Sie schilderten die alltäglichen Anforderungen ihrer Studios, beteiligten sich an der Planung, testeten Abläufe und neue Funktionen und sagten offen, was funktionierte – und noch wichtiger: was nicht.

Viele Entscheidungen entstanden aus einer erstaunlich einfachen Frage:

“Okay, aber wie würden wir das im Studio tatsächlich benutzen?”

Während der Entwicklung erwies sich diese Frage oft als wichtiger als jede technische Spezifikation.

Das Prinzip war von Anfang an dasselbe: Nicht davon ausgehen, wie eine Software meint, dass ein Tattoo-Studio arbeiten sollte. Sondern beobachten, wie Studios tatsächlich arbeiten – und die Software genau darauf ausrichten.

Deshalb möchte DUBHCORE nicht einfach eine weitere Softwarelösung für die Tattoo-Branche sein. Es soll ein Produkt sein, das aus der Branche selbst heraus entstanden ist.

DUBHCORE – Plattform für das Management von Tattoo-Studios - image 1

Der Gründer, der im Hintergrund bleibt

Hinter DUBHCORE steht noch eine weitere Entscheidung – und sie ist heute wahrscheinlich eher ungewöhnlich. Der Gründer hat sich bewusst dagegen entschieden, das Gesicht von DUBHCORE zu werden.

Dahinter steckt kein Marketingtrick, der vor einer späteren Enthüllung künstlich für Geheimnis sorgen soll. Es gibt kein Gesicht, das irgendwann präsentiert werden soll. Im Hintergrund zu bleiben, ist eine bewusste Entscheidung.

DUBHCORE wurde von jemandem entwickelt, der die Tattoo-Welt noch aus einer Zeit kennt, bevor Social Media zu einem beinahe untrennbaren Teil der Branche wurde. Eine Zeit, in der sich der Ruf eines Tätowierers vor allem über die Arbeiten auf der Haut seiner Kunden, über Technik, persönliche Empfehlungen und den über Jahre erarbeiteten Respekt von Kunden und Kollegen entwickelte.

Diese Welt hat sich zwangsläufig verändert. Heute gehören Algorithmen, Followerzahlen, permanente Content-Produktion, persönliche Sichtbarkeit und der zunehmende Druck, als Artist selbst zur Marke zu werden, ganz selbstverständlich zur Tattoo-Branche.

Mit dieser Entwicklung kann sich der Gründer von DUBHCORE schlicht nicht identifizieren. Deshalb hat er sich bewusst für den entgegengesetzten Weg entschieden.

Er möchte nicht, dass DUBHCORE ihn zum Influencer macht. Er möchte die Plattform nicht mit seinem Gesicht verkaufen und hat kein Interesse daran, rund um das Projekt eine persönliche Marke aufzubauen.

Vor allem aber glaubt er nicht, dass DUBHCORE besser oder schlechter wird, nur weil man weiß, wer dahintersteht.

Die Frage, die sich Tattoo Artists seiner Meinung nach stattdessen stellen sollten, ist wesentlich einfacher:

Macht es meine Arbeit tatsächlich einfacher?

Wenn die Antwort darauf Ja lautet, hat DUBHCORE seinen Zweck erfüllt. Wenn nicht, ändert auch der Name oder das Gesicht desjenigen, der die Plattform entwickelt hat, nichts daran.

In einer Branche, in der permanente Sichtbarkeit immer wichtiger zu werden scheint, hat DUBHCORE bewusst einen anderen Weg gewählt. Eine Haltung, die sich in einem einzigen Satz zusammenfassen lässt:

“Der Gründer bleibt im Hintergrund. Die Arbeit und das Produkt sprechen für sich.”

Warum DUBHCORE?

Selbst der Name verrät etwas über seinen Gründer, ohne ihn in den Mittelpunkt der Geschichte zu stellen.

DUBH ist ein gälisches Wort und bedeutet schwarz beziehungsweise dunkel. Damit ist es eine naheliegende Verbindung zu schwarzer Tinte und zum Tätowieren, gleichzeitig verweist der Name aber auch auf die enge persönliche Beziehung des Gründers zu Irland und Schottland.

CORE steht wiederum für den Kern – das operative Herz eines Studios: den Ort, an dem Artists, Kunden, Termine, Anfragen, Dokumente und der gesamte Arbeitsalltag zusammenlaufen.

Aus diesen beiden Gedanken entstand DUBHCORE. Der Name steht für etwas, das unauffällig im Zentrum des Studios arbeitet und dafür sorgt, dass alles drumherum reibungsloser funktioniert.

Eine zentrale Umgebung, entwickelt rund um den Studioalltag

Mit der Zeit ist DUBHCORE weit über das private Tool hinausgewachsen, das es ursprünglich einmal sein sollte. Die Idee besteht darin, all jene Dinge in einer einzigen Umgebung zusammenzuführen, die im Studioalltag häufig auf Nachrichten, Kalender, Papierunterlagen und verschiedene Apps verteilt sind.

Der Prozess kann bereits bei der ersten Anfrage eines Kunden beginnen: Das Studio kann sie verwalten, in den eigenen Workflow übernehmen und direkt im Kalender organisieren. Studio und Kunde können miteinander kommunizieren, während Dokumente, Einverständniserklärungen und Unterschriften den gesamten Prozess begleiten und schließlich in einer strukturierten Kundenakte zusammengeführt werden. Alles innerhalb derselben Umgebung.

DUBHCORE wurde außerdem nicht ausschließlich für einzelne Tattoo Artists entwickelt. Die Plattform berücksichtigt auch den Alltag von Studios mit mehreren Artists, unterschiedlichen Rollen und mehreren Standorten sowie die verschiedenen Arbeitsabläufe in den Bereichen Tattoo, Piercing und PMU.

Selbst scheinbar kleine Details wurden aus der Perspektive des realen Studioalltags entwickelt: Terminkollisionen vermeiden, sofort erkennen, wenn wichtige Dokumente fehlen, alle Informationen zu einer Session übersichtlich zusammenhalten und die Kommunikation zwischen Kunde und Studio leichter organisieren.

Das sind vielleicht keine besonders spektakulären Funktionen. Aber genau solche Details kosten im Alltag jeden Tag Zeit.

Das Ziel besteht nicht darin, menschliche Kommunikation durch Technologie zu ersetzen. Es geht darum, einen Teil des organisatorischen Hintergrundrauschens zu beseitigen.

Technologie sollte möglichst unsichtbar werden

Mit der Weiterentwicklung von DUBHCORE kamen immer mehr Funktionen hinzu. Doch möglichst viele Features anzusammeln, war nie das eigentliche Ziel. Entscheidend ist, Reibung aus den täglichen Abläufen zu nehmen.

Eine Verwaltungssoftware kann hundert verschiedene Funktionen bieten – wenn sie einen Tätowierer aber dazu zwingt, seine gesamte Arbeitsweise zu verändern, hat sie ihren eigentlichen Zweck vermutlich verfehlt.

Technologie sollte im Hintergrund bleiben. Artists sollten so wenig wie möglich über ihre Verwaltungssoftware nachdenken müssen. Sie sollte einfach da sein, wenn sie gebraucht wird, und dabei helfen, alles zu organisieren, was vor, während und nach der eigentlichen Arbeit geschieht.

Genau deshalb wird der Austausch mit den Menschen, die tatsächlich in der Branche arbeiten, auch nach dem Launch von DUBHCORE nicht enden.

DUBHCORE behauptet nicht zu wissen, wie jedes Studio arbeiten sollte. Die Plattform möchte weiterhin Tattoo Artists, Piercern, PMU-Profis und Studios zuhören, verstehen, wie ihre tatsächlichen Arbeitsabläufe aussehen, und dieses Feedback auch künftig in die Weiterentwicklung einfließen lassen.

Denn das grundlegende Prinzip bleibt dasselbe, mit dem alles begann: zuerst das Studio, dann die Software.

From Idea to Ink.

DUBHCORE steht nun kurz vor seinem öffentlichen Launch.

Es hat etwas Ungewöhnliches, ein Produkt auf den Markt kommen zu sehen, das ursprünglich überhaupt nicht verkauft werden sollte. Was einmal lediglich als Werkzeug für ein einziges Studio gedacht war, wird nun anderen Tattoo Artists, Piercern, PMU-Profis und Studios zur Verfügung stehen.

Wohin sich DUBHCORE von hier aus entwickelt, wird sich zeigen. Doch ob daraus irgendwann eine große Plattform wird oder ein Tool für eine kleinere Community bleibt, ist für seinen Gründer nicht der entscheidende Maßstab für Erfolg.

Dieser Maßstab ist wesentlich einfacher.

Wenn ein Tattoo Artist am Ende des Tages weniger Zeit damit verbringt, Nachrichten hinterherzulaufen, Papierkram zu organisieren, verstreute Informationen zusammenzusuchen und sich mit administrativem Chaos auseinanderzusetzen – und stattdessen mehr Zeit zum Zeichnen, Tätowieren oder einfach für sein Studio hat –, dann hat DUBHCORE genau das erreicht, wofür es entwickelt wurde.

DUBHCORE möchte das Tätowieren nicht verändern. Es möchte Tattoo Artists mehr Zeit dafür geben.

Und seinen Gründer wird man vermutlich auch dann nicht vor einer Kamera sehen, um diesen Erfolg zu feiern. Er wird irgendwo anders sein.

Wahrscheinlich beim Tätowieren.

DUBHCORE – Plattform für das Management von Tattoo-Studios - image 2

DUBHCORE
FROM IDEA TO INK.

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