Dunkle, düstere Tattoos von Jerome, besser bekannt als Sztuka Wojny, bleiben auf den ersten Blick im Gedächtnis. Der Tätowierer aus dem sonnigen Barcelona, Spanien, kreiert schwarze Tattoos, die entweder einer Fata Morgana am Ende eines dunklen Korridors oder einem Geist ähneln, dem man so sehr fürchtet zu begegnen, dass man es kaum wagt. Gleichzeitig können seine Arbeiten aber keineswegs dem Horror zugeordnet werden. Seine Tattoos rufen keine Angst hervor, sondern eher Erinnerungen oder kurze, verblasste Fragmente davon, die ihre frühere Klarheit und Helligkeit verloren haben.
Natürlich macht der Künstler dies absichtlich – mit Hilfe der Dotwork-Technik, sanften, verschwommenen Linien und dem Fehlen klarer Grenzen. Dadurch ähnelt das Tattoo einem alten, verblassten Foto.
Der Tätowierer Jerome stammt ursprünglich aus Frankreich, wo er sich 2008 zum ersten Mal für Tattoos interessierte. Ernsthaft mit dem Tätowieren begann er 2015, und seitdem hat er seinen einzigartigen Stil und seine Technik stetig weiterentwickelt. Jetzt kann man sich bei Sztuka Wojny in einem Tattoo-Studio in Barcelona einen Termin geben lassen.
















