Im zweiten Jahrzehnt der 2000er Jahre werden neben klassischen Stilen auch experimentelle Tattoo-Richtungen immer beliebter, die die konzeptionellen Ideen der Künstler mit mehreren Techniken und Stilen verbinden.
Der taiwanesische Tätowierer, bekannt als Hill, fand seinen eigenen Stil in der Kombination aus leichter abstrakter Geometrie, farbigen Aquarell-Elementen und geordnetem Chaos.
Im Gegensatz zu den meisten ähnlichen Tattoo-Stilen hält sich Hill in seinen Werken nicht an klar nachvollziehbare Muster, was seine Freiheit bei der Gestaltung von Skizzen in keiner Weise einschränkt.
In einem Teil seiner Werke lässt sich eine sehr logische Anordnung der Elemente mit einem leicht lesbaren Gesamtbild erkennen, während in anderen Werken ein künstlerisches Chaos herrscht, das in einem Design strukturiert ist, das nur für zwei Personen verständlich und nachvollziehbar ist: den Künstler und den Kunden.
Dieser Ansatz ist für Liebhaber zeitgenössischer Kunst sehr attraktiv. Erstens ermöglicht er es dem Kunden, die innersten Gedanken und Ideen in das Tattoo einzubringen, die einem flüchtigen Blick verborgen bleiben. Zweitens regt es den Betrachter an, sich auf das fertige Werk zu konzentrieren, um jeden Zentimeter des Tattoos detailliert zu studieren und die Bedeutung des Künstlers zu erfassen.














